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Konditionalsätze (reale und irreale)Die Kondizionalsätze drücken die Bedingung aus, unter welcher die Handlung des HS geschehen konnte oder geschehen kann. Die Konditionallsätze antworten auf die Fragen: in welchem Falle? unter welcher Bedingung?Der Verbindung nach unterscheidet man konjunktionale und konjunktionslose Konditionalsätze. Die konjunktionalen Konditionalsätze werden durch die Konjunktionen wenn und falls eingeleitet. In den konjunktionslosen Konditionalsätzen steht das finite Verb an erster Stelle. Der HS enthält oft die Korrelate so oder dann:
Die Kondizionalsätze bedienen die Gegenwart und die Zukunft. In der Vergangenheit sind nur die irrealen Kondizionalsätze möglich. Das Prädikat steht im KonjunktivII. Im Deutschen ist es sehr schwer, die Temporal- und Bedingungssätze mit der Konjunktion wenn zu unterscheiden. Die Nebensätze mit falls sind eingeutig konditionall, die Nebensätze mit wenn sind nicht eindeutig konditionall, sie sind den Temporalsätzen nah:
Die besonderen Typen der Bedingungssätze Der Gebrauch „dass“ ist nicht obligatorisch und im HS wird so (selten dann) gebraucht: angenommen (допустим) Die Konditionalsätze gliedern sich in reale und irreale Konditionalsätze. Die realen KS drücken eine reale Bedingung aus, die vom Sprechenden als etwas Reales, etwas wirklich Existierendes dargestellt wird:
Im Satzgefüge mit dem irrealen Konditionalsatz wird sowohl die Bedingung als auch deren Folge als etwas nicht Reales, etwas bloß Mögliches, Erwünschtes, Vorausgesetztes oder Unmögliches darstellt:
In den realen Konditionalsätzen wird der Indikativ gebraucht. Plusquamperfekt, KonditionalisII zum Ausdruck der Vergangenheit
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