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Antike Kunst
Griechische Kunst und Architektur (1100 v.Chr. – 1. Jhr. v.Chr.)Von der griechischen Architektur und Großplastik sind relativ wenige Beispiele unbeschädigt erhalten geblieben, ebenso wenig größere Gemälde. Dagegen förderten archäologische Grabungen eine große Zahl von keramischen Gegenständen und Münzen. Zusätzlich zu diesen Funden gibt es schriftliche Quellen aus der Antike über das griechische Kunstschaffen, wie sie besonders in Form der Berichte des römischen Schriftstellers Plinius des Älteren und des griechischen Historikers und Geographen Pausanias vorliegen. Sie berichten von zahlreichen Werken, die heute nicht mehr erhalten sind. Andere Kunstwerke, besonders griechische Großplastiken, wurden in Form römischer Kopien überliefert, die heute in den großen archäologischen Museen eine deutliche Vorstellung von deren Aussehen vermitteln.
Ein bekanntes Beispiel für die Skulptur der Antikezeit ist die so genannte Venus von Milo oder Aphrodite von Melos, die Anfang des 19. Jahrhunderts auf der griechischen Kykladeninsel Melos gefunden wurde.
Die ersten Bewohner Griechenlands verfügten über eine reiche mündliche Literaturtradition, von der sich jedoch keine Zeugnisse erhalten haben. Sie bestand vor allem aus Arbeitsliedern und Götterhymnen sowie erzählenden Dichtungen über Götter und Helden und wurde von den im 2. Jahrtausend v.Chr. von Hellenen übernommen. Weltbekannt sind Werke von Homer Ilias und Odyssee. Aber die Existenz von Homer wird umstritten. Der erste historisch greifbare Dichter der griechischen Antike ist Archilochos. In seinen nur fragmentarisch erhaltenen Werken verspottete er mit scharfen Satiren seine adeligen Gegner, zusätzlich wird immer wieder die eigene Kriegserfahrung thematisiert. Der große Tragödiendichter war Sophokles. Er schrieb mehr als 100 Dramen, von denen sieben vollständig und zwischen 80 und 90 als Fragmente erhalten sind. Euripides im Gegensatz zu Sophokles stellte in den Mittelpunkt seiner Dramen nicht mehr die griechische Götterwelt oder heroische Figuren der Vergangenheit, sondern menschliche Gestalten mit lebensnahen Zügen. Herodot, griechischer Geschichtsschreiber. Cicero bezeichnete ihn als den „Vater der Geschichtsschreibung“. In seinem Hauptwerk „Darlegung der Geschichte“ werden die Ereignisse und Personen jener Zeit dargestellt.
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